J. Pennig, Jahrgang 1951, geborener Unterfranke, hat als Pfarrer in Aschaffenburg, Sulzbach-Rosenberg,
Uffenheim-Langensteinach, Neu-Ulm Innenstadt und Münnerstadt mit Überzeugung als Gemeindepfarrer gearbeitet.
Theologie sieht er von der Gemeinde her und auf die Gemeinde hin.
Kirche wird nur in einer Gemeinde gelebt, sonst ist es keine Kirche.
Die Theologie in der Kirche als Kirche ist eine notwendige Funktion für die Verkündigung der biblischen
Guten Nachricht und bewahrt vor Sektierertum und Missbrauch. Sie hat das Ziel das Evangelium,
wie es in Altem und neuem Testament bezeugt ist,
in gelebte und lebbare Hilfe für die Menschen zu übersetzen.
Darum ist sie einständig zu reflektierender Prozess und will ständig neu gedacht werden.
Die Notwendigkeit und die Ausrichtung dieses Pruzesses ergibt sich aus der Rückkopplung
von der Seelsorge in der Gemeinde zur theologischen Arbeit am Text.
Aus diesem Hintergrund heraus sind die hier veröffentlichten Überlegungen entstanden
die den Anstoß zum fortwährenden Gespräch unter KollegInnen dienen könnten sowie
dem Gespräch in der Gemeinde.
Diese beiden Pole, die gottesdienstliche Verkündigung und die kommunikative Erwachsenenbildung
hält der Autor für existentiell notwendig um Glaube lebendig leben zu können.
Ich wünsche allen die hier stöbern gute Gedanken und grüße mit einem herzlichen Gott befohlen
Joachim Pennig
aktueller theologische Impuls
Vita
Karl Joachim Pennig, Pfr.
AUSBILDUNG
1957-1962 einklassige evang. Bekenntnisschule Markt Herrnsheim
1962-1968 math.-nat. Gymnasium Marktbreit
1968-1972 math.-nat. Röntgen-Gymnasium Würzburg,
Von 1970-72 wissenschaftliche Hilfsarbeiten am Wilhelm Röntgen-Institut für Quantenphysik in Würzburg
mit dem Ziel später Atomphysik zu studieren (verworfen weil zu einsam, ohne Menschen)
Abitur mit Schwerpunkt Mathe/Physik/Religion (Schulgottesdienste u.a. im Würzburger Dom)
anschl. Grundwehrdienst in Regen, Bayr. Wald
(anschließend: Anerkennung als Kriegsdienst-Verweigerer);
1972-1973 freiwilliger sozialer Dienst im Juliusspital Würzburg
mit der Überlegung vielleicht Medizin zu studieren (verworfen aus verschiedenen Gründen,
die in der Klinik deutlich wurden)
1973- 1978 Studium der Theologie in Erlangen,
paralleles Zweitstudium: Christliche Publizistik;
nebenbei versch. Zusatzausbildungen (Programmierkurs (ALGOL), Sprachkurse, Vorlesungen in Medizin,
Mathematik, Physik, Jura, Germanistik, Musik, Slawistik …) Asta-Mitarbeiter; ESG-Sprecher;
Wissenschaftl. Hilfskraft (Praktische Theologie und Griechisch-Tutor);
Ehrenamtlich tätig in St. Markus, Erlangen als Jugendleiter, Leiter des Kirchenchors;
Partnerschaftsarbeit nach Eskilstuna, Schweden (Partnerstadt Erlangens) (Grundkenntnisse in Schwedisch);
BERUFLICHE LAUFBAHN
1978-1980 Lehrvikar in Aschaffenburg Damm, St. Paulus, mit Strietwald und Kleinostheim
Gleichzeitig 2. Ausbildungsabschnitt im Predigerseminar Nürnberg.
Abschluss mit zweitem kirchlichen Examen
(Marion Pennig ist in dieser Zeit Realschullehrkraft an den beiden Realschulen
in Aschaffenburg für Mathe und Religion.)
STADT-VIKAR IN SULZBACH-ROSENBERG
1980 - 1983 Pfarrer z.A. im Stadtvikariat Sulzbach-Rosenberg,
Christuskirche (Dekanatssitz, Dekan G. Heidecker);
Aufbau der Hauskreisarbeit in der Diaspora (50 Dörfer);
Initiator des Kirchbaus in Hahnbach;
Erlernen der Programmiersprache BASIC
Demos am Zaun in Wackersdorf und
Engagement gegen die drohende Schließung der Maxhütte in Rosenberg.
Mitarbeit im "Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt".
1981, 18.Januar, Ordination durch OKR Meister in Schwandorf, OPf.,
zusammen mit dem dortigen Freund undPfarrer z.A. Georg Krause.
PFARREI LANGENSTEINACH
01.09.1983 Pfarrer von Langensteinach
mit den Kirchengemeinden Langensteinach mit Kleinharbach, Großharbach und Reichardsroth,
im Dekanat Uffenheim mit ca. 750 Gem.-Gliedern.
Schwerpunkt: Seelsorge, Gottesdienst, Erwachsenenbildung;
Weiterbildung: Klinische Seelsorge-Ausbildung I; Pfarramtliche Geschäftsführung
Aufgaben:
Pfarramtsführung,
3x Friedhofsverwaltung,
3x Kirchenverwaltung (subsidiäre Staatsbaulast),
hist. bed. Kirche in Reichardsroth,
Senior im Dekanat Uffenheim;
Medienbeauftragter des Dekanats;
Leiter der Dorfhelferinnenstation im Dekanat Uffenheim;
Mitglied im Vorstand des Erwachsenenbildungswerkes Uffenheim - Bad-Windsheim - Neustadt a.d. Aisch;
EBW-Arbeit (ca. 100 Abende /anno) meist verlangter Vortrag:
"Fernsehen lernen - wie macht man das - Medienpädagogik in praktischer Anwendung
Ausarbeitung und Einführung des "Uffenheimer Modells" bei Vertretungen vakanter Pfarrstellen
Ausbildung mehrerer Lehrvikare und PraktikantInnen;
Leitung von FEA-Gruppen (Fortbildung in den ersten Amtsjahren junger Pfarrer),
zusammen mit Pfr. Dr. J. Denker, damals Ohrenbach, geistiger Vater und Konzeptor
des "Glaubensweges in der Rothenburger Landwehr" (www.glaubensweg.de).
Einführung des Kooperationsmodells im Kirchenvorstand für den Dreierverband;
RU u.a. an der Christian von Bomhardschule (Kollegstufe; Realschule)
und an der Grund und Teilhauptschule Oberscheckenbach;
Gründer und Leiter des "Kirchenchors-Langensteinach";
Organisation einer Konzertreihe in der Reichardsrother ehem. Johanniter-Kommenden-Kirche
mit einer der wenigen bespielbaren originalen pneumatischen Orgeln;
umfangreicher Gemeindebrief als methodischer Gemeindeaufbau mit integrierter Erwachsenenbildung;
Neugestaltung des Friedhofs Langensteinach und Großharbach mit Bau einer Leichenhalle;
Renovierung der hist. Denkmals-Kirche in Reichardsroth;
Mitgestaltung der Flurbereinigung in den Gemeinden;
Medienreferent im Wildbad Rothenburg für Medienpädagogik;
Mentor für Ausbildung von ReliPäds im Nebenamt; u.a.
Erste Programme in Visual Basic (VB Classic)(
STADT-PFARRER IN NEU-ULM
01.09.1994 Stadt-Pfarrer in Neu-Ulm
an der 2. Pfarrstelle Neu-Ulm, Petruskirche (Dekanatssitz, Dekan J. Mehl und Dekanin G. Burmann),
im Kooperations-Vertrag mit der Andreaskirche, Neu-Ulm/ Ludwigsfeld und der Erlöserkirche, Offenhausen.
Schwerpunkt: Seelsorge; Organisation, Familienarbeit, KiTa-Entwicklung; Ökumene, theologische Pädagogik;
In dieser Zeit:
Ausbildung zum EPL- und KEK-Trainer;
Grundkenntnisse in NLP;
Grundkenntnisse in Mediation;
Fundraising-Kurs;
Werbung in der Kirche;
Klinische Seelsorge-Ausbildung II;
Programmierung in HTM/ HTML und JavaScript
Training im Schwerpunkt setzen 2004/6, GemeindeAkademie;
Innenstadt-Gemeinde ca. 6000 Gemeindemitglieder;
Gemeindebesuche bei hohe Fluktuation, wachsend, multikulturell;
Gottesdienste, 3-10 Kasualien/Woche
Seelsorge, Konf. Kurs, Religions-Unterricht (Grund- und Hauptschule,
Gymnasium, Fachoberschule, Berufsoberschule...)
Cooperation mit der Stadt Neu-Ulm beim Aufbau eines neuen Stadtteils bes. seiner kirchlichen Struktur.
u.a. tätig, in folgenden Bereichen:
Mitglied im Dekanatsausschuss;
Beauftragter im Dekanat für Brot für die Welt (insgesam über 40 Jahre!;
Aufgaben der Pfarramtsverwaltung (geteilt mit DekanIn);
Gruppenleitertreff und Mitarbeiterrüstzeiten
Betreuung zweier Seniorenwohn- und Pflegeheime; - Betreuung einer Wohnanlage für betreutes Wohnen;
Begleitung von Besuchsdienstkreis;
Krankenhausseelsorge (320 Betten);
Supervision für Krankenhausbesuchsdienstkreis;
Fortbildungsveranstaltungen zum Umgang mit dem Tod für Besuchsdienste,
Pflegepersonal und ÄrztInnen
Mitglied im Vorstand des Hospizvereins
Vertreter der Gemeinde im Förderverein Hospiz/Sitzwache Ulm/Neu-Ulm;
Seelsorge im stationären Hospiz;
Betreuung der Hauskreise;
Mentor f. Theologie-PraktikantInnen
Aufbau einer integrativen Kindertagesstätte mit 2 Kinderkrippe-Gruppen, 2 Integrativ-Gruppen,
4 Kindergartengruppen und 1 Hort Gruppe (gesamt 190 Plätze, über 40 Angestellte);
Aufbau einer Kinder- und Familiengottesdienstarbeit mit eigenem Konzept (KiFa-Modell);
ökumenische Kinderbibelwochen
Redaktions- und Pressearbeit in der Gemeindepublizistik (Petrusblättle)
Redakteur der "brücke", einem übergemeindlichen kirchlichen Monatsblatt für Ulm und Neu-Ulm;
Verantwortlicher für die Partnerschaft mit einer evangelischen Gemeinde in Bois-Colombes/Paris;
( Erwerb von Grundkenntnissen in Französisch)
Verantwortlicher für die Partnerschaft mit einer evangelischen Gemeinde inVellahn (Mecklenburg);
Verantwortlicher für die Partnerschaft mit einer evangelischen Gemeinde in Kraplewo(Polen, Massuren)
Kontaktperson für die Partnerschaft mit einer evangelischen Gemeinde in Doraville (USA);
Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt und Industrieseelsorge, mit Verbindung zur KAB
(Aktion 10 soziale Thesen zur Arbeitswelt; Schutz des Sonntags u.a.);
Studentenseelsorge FH-Neu-Ulm;
Erwachsenenbildung und theologische Seminare in der Gemeinde;
besondere Gottesdienstreihen;
Aussiedlerseelsorge
Mitarbeit Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK)- Ulm/Neu-Ulm
(dabei: Sondergottesdienste, Familiengottesdienste; Kirchenstände auf
verschiedene Messen(Freizeitmesse; Hochzeitsmessen;...); Organisation des Donausfestes kirchlich
(GD mit Patriarch von Moskau Alexius II und dem Bischof von Syrmien (Partnerschaft Vukovar)Bischof Kyril Kos
und Erzbischof Marin Srakic; Landeskirchenleiter der Evang. Kirche in Ungarn Karoly Fickenscher)
Entwurf und Realisation "kleiner Kirchenführer für Ulm und Neu-Ulm";
Studienseminare der ökumenischen Stadtrunde Neu-Ulm;
Mitglied im Vorstand der Evangelischen Medienstelle Ulm/Neu-Ulm;
Kirchlicher Vertreter bei Sozialprojekten in der Stadtteilentwicklung der Stadt Neu-Ulm
(Stadtteil-Büro; Stadtteil-Treff; Alleinerziehende; Integrationsprojekte;u.a. auch
(STadtteil - ERneuerungs - NEtzwerk =STERNE);
Anstoß, Aufbau und Betreuung verschiedener Web-Domains:
-- www.kirche-neu-ulm.de;
-- und http://www.bruecke.telebus.de
-- und http://www.ack-unu.de
-- Webmaster für die ACK,
-- Webmaster für die Gemeinde
-- Webmaser für die Vorfeld-Stadtteilarbeit "Sterne";
-- Redakteur der Stadtteilzeitung: "VorfeldSTERN";
Studienreise mit der Gemeinde nach Rom.
privat:
Sehr viel Besuch und Gäste: französische, schottische, englische,
Betreuung von indischen und amerikanischen und schottischen StudentInnen;
Betreuung von AustauschschülerInnen;
Gäste aus der ganzen Welt (Canada, USA, Australien, Schweiz, Italien, Frankreich, England, Sowjetunion,
Bulgarien, Ungarn, …)
STADT-PFARRER IN MÜNNESRSTADT
1. Februar 2007 Stadt-Pfarrer in Münnerstadt Auferstehungskirche
Ausbildung zum zertifizierten KEK-Trainer (Paar-Kommunikations-Training)
und zum zertifizierten FT-Trainer (Erziehungstraining für Eltern)
für das Amt für Gemeindedienst in Nürnberg (Fortsetzung aus Neu-Ulm);
Mitglied im Dekanats-Ausschuss; "Brot für die Welt"-Beauftragter im Dekanat BNES;
Gründung des Gospelchores "JoyfulNoise"; Denkerfeste;
Kinder-Ferien-Programme;
Entwicklung des TrEVpunkt Konzepts;
Aufaarbeitung der Münnerstädter evang. Kirchengeschichte;
Einführung des Krabbel- Kinder- und Familiengottesdienstes (KraKiFa) mit Schüsselparty;Gd für 1-101-jährige
Lobpreis-Gottesdienste
Taizé-Gottesdienste
Angebote für Kindergärten und Schulen;
verschiedene Versuche kleine Konzerte zu etablieren;
kleine eigene Konzerte: Beatles My Way, 31.12.: Was ich noch zu singen hätte.
Jubiläen:
20 und 25 Jahre Hey-Orgel in der AKM;
50 Jahre eigenständige Gemeinde 1960 -2010;
25 Jahre Neugestaltung der AKM;
Theologische Arbeit:
--- Wo kommt unser Glaube her?
--- Kybernetik;
--- Religionen und Sekten;
--- Glaubenswege;
--- Gottesdienst- Theorie, Modelle, Formen;
--- Die Bekenntnisschriften unserer Kirche und ihre Grundlagen;
--- Einfach vom Glauben reden: Verkündigungskommunikation;
--- Traditionsabbruch und Glaubensweitergabe;
--- Die Zukunft der Gemeinden;
--- Erinnern heißt Archivieren;
--- Flüchtlinge sind MENSCHEN auf der Flucht;
--- Credo nach Barmen;
im Thorax-Zentrum:
--- Krankheit als biblische Wüstenerfahrung.
Predigtreihen:
>>> Theologiegeschichte in der Frömmigkeit der Gemeinde;
>>> Spuren der Frömmigkeitsgeschichte in Gottesdienst und Gesangbuch;
>>> Die Theologie der Psalmen; Rechtfertigungslehre;
>>> Gestalten der Prophetie und ihre Botschaft heute;
>>> Trinität ganz praktisch;
>>> Die Jünger-Frauen in der Bibel;
>>> Die Wegbereiter Jesu;
>>> Fasten auf Evangelisch;
>>> Die Menschen um das Kreuz Jesu;
>>> Die Schritte der Erlösung;
>>> Die sieben letzen Worte am Kreuz;
>>> Peripathetik als evangelische Art der Prozession;
>>> Scheitern in der Bibel als Chance;
>>> Das Kreuz in meinem Leben: Fühle ich mich erlösungsbedürftig?
RUHETAND
02.01.2017 Eintritt in den Ruhestand
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Ruhestand: Januar 2017 Pfarrer em. in Kleinostheim
2017 Buch: Was unserer Welt rettet - narrativ-relational Predigen und hören.als e-book veröffentlicht
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2018 Narrativ Predigen, Buch in der Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH, Neukirchen-Vluyn, veröffentlicht.
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Jan/Feb Ausbildung zum ProfiTeam-Trainer, Insitut für Erziehungskompetenz an der LMU, München
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2018 als e-book veröffentlicht: Liturgie für die Seele - Liturgie als Lebenshilfe und Sinnfindung verstehen.